Haus und Garten

[Haus und Garten] Unser Garten – ganz viel Liebe

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Nicht nur ihr fragt schon seit einiger Zeit nach mehr Bildern aus dem Garten – auch der Herzensmann möchte unbedingt, dass ich unseren Garten auf dem Blog zeige. Er ist nämlich, wie ich auch, total stolz und freut sich schon auf eure Kommentare.
(Übrigens: Als ich heute die Fotos für diesen Beitrag gemacht hab, hab ich ihn gefragt, ob er aufgeregt sei. Die klare Antwort: „Ja!“ 😀 )

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Also, hier ist er nun: Unser kleiner, aber schöner Garten! Zu Beginn des Jahres haben wir ihn geplant und vorgezeichnet. Tatsächlich ist er fast genauso geworden, wie wir es uns vorher überlegt haben. Hier seht ihr die einzelnen Stadien: Vom wüsten Nichts (so wie wir ihn übernommen haben) über die fertig angelegten Beete vor zwei Monaten und unser Paradies am heutigen Tage.

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Wir haben den Garten so geplant und die Pflanzen danach ausgewählt, dass über möglichst viele Monate hinweg etwas blüht. Oben seht ihr eine kleine Auswahl an gerade blühenden Pflanzen. Ich mag die Vielfalt, die wir haben. Und die Insekten fühlen sich auch wohl. Überall summt und brummt es.

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Vor der Haustür ist übrigens auch alles schön grün und bunt. Die Bank, die ihr auf dem Bild seht, haben wir auch selbst gemacht und passend zu den schönen Hochbeeten, die der Herzensmann gebaut hat, gestrichen.

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Beinahe jeden Tag gehen der Herzensmann und ich abends noch eine Runde durch unseren Garten, gucken hier und da, freuen uns über neue Knospen, die vielen Insekten und das Wachstum der Blumen. Wir sind beide total gespannt, wie sich die einzelnen Beete und Pflanzen wie z.B. der Flieder, das Rhododendronstämmchen oder die Sternmagnolie entwickeln werden. Aber wenn man sieht, was sich in zwei Monaten getan hat, bin ich mir sicher, dass wir in ein paar Jahren mitten im Urwald leben … ❤

 

Bücher

[Bücher] „Über dem Meer tanzt das Licht“ von Meike Werkmeister

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„Über dem Meer tanzt das Licht“ ist bereits das zweite Buch, das ich von Meike Werkmeister lese. Zeitlich spielt es etwa ein Jahr nach „Sterne sieht man nur im Dunkeln“. Wer das erste Buch noch nicht kennt, aber lesen möchte und sehr empfindlich auf Spoiler reagiert, sollte diese Rezension nicht lesen. „Über dem Meer tanzt das Licht“ kann man allerdings auch unabhängig von dem Vorgänger lesen.

„Ihm strich ich sanft durchs krause Haar, das sich immer so anfühlte, als hätte er das Salzwasser nicht richtig herausgespült, egal, wie lange er duschte. Dann kuschelte ich mich an die beiden. Wer hätte gedacht, dass ich eines Tages so viel Glück haben würde, fragte ich mich, während draußen der Wind um die Häuser jaulte.“ (S. 18)

Maria ist glücklich. Sie hat eigentlich alles, was sie sich vom Leben wünscht. Ihr kleines Strandcafé läuft gut, mit ihrem Freund Simon ist sie glücklich und zusammen mit ihren Töchtern Morlen und Hannah sind sie eine richtige kleine Familie.

Doch dann beschließt Simon, dass er seiner Tochter Hannah die Welt zeigen möchte. Sie soll erleben, wie er früher war und gelebt hat. Er, der Abenteurer. Und was ist mit Maria? Einst bereiste auch sie die Welt, lebte im Hier und Jetzt. Wer ist sie jetzt noch? Ist sie nur mit sich selbst glücklich – auch ohne Simon, der die Sonne in ihr Leben bringt?

Meike Werkmeister beginnt mit ihren Büchern oft dort, wo andere Autor*innen aufhören. Dort, wo sich das Liebespaar bereits gefunden hat. Dort, wo Vertrautheit herrscht und das Glück lebt. Doch was ist, wenn eine Konstante ins Wanken gerät? Wenn die Hauptperson plötzlich allein dasteht?

„Er strich mit seinem Daumen ein paar Tropfen von meiner Wange und sah mich genauso an, wie ich schon immer hatte angesehen werden wollen, seit ich ein kleines Mädchen war.“ (S. 27)

Schon das erste Buch der Autorin hat mich berührt und begeistert – mit „Über dem Meer tanzt das Licht“ hat Meike Werkmeister meiner Meinung nach noch eine Schippe drauf gelegt. Maria ist eine tolle Protagonistin: Mit ihrem lauten Lachen, ihrer selbstbewussten Art und ihren tollen Kurven liegen ihr die Männer zu Füßen. Doch was verbirgt sich dahinter? Wie soll Maria den Tod ihrer Mutter verkraften? Und das zu einer Zeit, in der ihre eigene kleine Familie auseinander gerissen wird.

Marias Weg zu sich selbst hat mich sehr mitgenommen, ohne dass ich ganz genau sagen kann, warum. Ich war an vielen Stellen den Tränen nah, musste immer wieder schlucken. Zum Ende hin löste sich dann eine innere Anspannung. Einnehmend! Einnehmend und authentisch – so würde ich die Schreibweise der Autorin beschreiben. Und wer sich nicht selbst ein Stückchen in Maria wiederfindet, der hätte sie zumindest gerne als Freundin.

„Über dem Meer tanzt das Licht“ hat viel mit mir gemacht, ohne dass ich sagen könnte, woran genau das lag. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, würde aber dazu raten, zunächst „Sterne leuchten auch im Dunkeln“ zu lesen.

Dies und Das

[Bücher] Sommerlesestapel 2020

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Eigentlich ist es jeden Sommer das Gleiche: Ich stelle mir einen Sommerlesestapel zusammen, den ich am Ende doch nicht lese. Weil mir das Zusammenstellen aber so viel Spaß macht, seht ihr hier die Bücher, die ich in diesem Sommer vermutlich doch nicht lesen möchte. 😉

Ich habe darauf geachtet, dass ich eine bunte Mischung zur Hand habe: Ein paar Romane wie „Das Lügenhaus“, „Der Zopf“, „Die kleine Buchhandlung am Ufer der Themse“ und „Der Gesang der Flusskrebse“. Ein bisschen Fantasy mit „Das Spiel des Barden“ und „Der silberne Traum“, einen Thriller („DNA“) und ein Jugendbuch: „Charlotte & Ben“.

Gestern war ich dann noch schnell in der Buchhandlung und habe mir das neue Buch von Meike Werkmeister „Über dem Meer tanzt das Licht“ und den ersten Band der neuen Dilogie von Thiemeyer „World Runner 1: Die Jäger“ gekauft.

Bei mir ist es so, dass ich im Sommer eher mal draußen lese, mich gerne schon morgens auf die Terrasse setze. Dort bin ich aber leichter abgelenkt („Oh, eine Hummel – und daaaa: eine Biene!“ <3), weswegen ich im Sommer gerne besonders fesselnde und leichtlesige Bücher lese. Mal gucken, welche Bücher von meinem Stapel die Kriterien erfüllen können.

Gibt es für euch so typische Sommerlesebücher? Bevorzugt ihr ein bestimmtes Genre oder sollten die Bücher vor allem auch im Sommer spielen?

Dies und Das

[Dies und Das] Schrittziel im Juni: Von kleineren Hürden und größeren Erfolgen

Für den Juni hatte ich mir ja als Ziel gesetzt, im Schnitt jeden Tag möglichst 10.000 Schritte zu gehen. Meinen Beitrag dazu findet ihr hier.

10.000 Schritte jeden Tag, 30 Tage im Monat – also wollte ich im Juni insgesamt mindestens 300.000 Schritte gehen. Ich habe ja das große Glück, einen unglaublich tollen Mann an meiner Seite zu haben, der ohne lange darüber nachzudenken, beschlossen hat, mich bei dieser Herausforderung zu unterstützen. Da er größere – und damit weniger – Schritte macht als ich, nahm er sich als Monatsziel 240.000 Schritte vor.

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Und so gingen wir beide, manchmal Hand in Hand, fast immer Seite an Seite. Wir gingen kleinere Runden noch vor der Arbeit oder in kurzen Pausen, größere Runden nach dem Abendessen. Wenn mehr Zeit war, durch Wälder. Oft durch die Nachbarschaft. Unser erstes Highlight war unsere Wanderung am Samstag, d. 6.6., von der ich auch hier erzählt habe.

Leider scheint diese Wanderung irgendwie zu viel gewesen zu sein. Vielleicht bin ich irgendwann auch ungeknickt. Vielleicht hat es auch was mit einer ungewohnten Fußhaltung im neuen Auto zu tun. Auf jeden Fall hatte ich am Sonntag (7.6.) plötzlich totale Fußschmerzen. Aber was tun? Ich hatte doch ein Ziel. Im Schneckentempo und humpelnd habe ich mich dann noch über die nächsten Tage geschleppt – immer das 10.000-Schritte-Ziel vor Augen. Das ging dann bis zum 10.6. noch gut und dann musste ich einsehen, dass mein Fuß etwas Ruhe brauchte. Fünf Tage habe ich mir gegönnt und dann das Pensum langsam wieder ein bisschen erhöht. Ab jetzt sind wir nur noch recht ebene Wege gegangen, um das Sprunggelenk nicht unnötig zu belasten.

Trotz dieses kleinen Hindernisses bin ich im Juni richtig viel gegangen. Diese tägliche, regelmäßige Bewegung hat mir wirklich gut getan – für den Körper, aber vor allem auch für die Seele. Und so kann ich ganz stolz sagen: Ich bin durchschnittlich im Juni jeden Tag 12.108 Schritte gegangen. Das sind insgesamt 363.240 Schritte.

Danke, mein Herzensmann, dass du mich – nicht nur bei diesem Projekt – immer so liebevoll unterstützt und so stolz auf mich bist! Ich kann gar nicht in Wort fassen, wie wertvoll das ist. ❤

 

Spiele

[Spiele] „Just One“ – Spiel des Jahres 2019

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Just One ist für mich DAS Partyspiel schlechthin. Nicht weil es so unglaublich witzig und partymäßig ist, sondern weil es schnell erklärt und schnell gespielt ist. Bei den letzten Spieletreffs mit Freunden haben wir Just One oft als Einstiegsspiel gespielt, bevor man sich einem anspuchsvolleren Gesellschaftsspiel widmet.

Just One wird kooperativ gespielt. Zu Beginn des Spiels werden 13 Karten aus dem Stapel gezogen. Reihum ist immer einer der Mitspieler der ratende. Er platziert seine Karte so auf dem Täfelchen, dass er diese Karte nicht sehen und sagt eine Zahl von 1-5. Damit legt er den Begriff fest, den die anderen Mitspieler ihm erklären müssen.

Nun schreibt jeder der Mitspieler EIN Wort (Just One!) auf seine Tafel, mit dem er einen Hinweis zu dem zu erratenden Wort gibt. Danach vergleichen alle Mitspieler ihre Tipps. Und nun kommt das Schwierige: Wenn ein Wort (oder auch nur ein Wortstamm) mehrfach vorkommt, werden alle Täfelchen mit den entsprechenden Mehrfachnennungen aussortiert. Der Rater bekommt am Ende nur Tipps zu sehen, die nur einmal vorgekommen sind. Das führt dazu, dass man gut überlegen muss: Gibt man einen sehr offensichtlichen Tipp – auch auf die Gefahr hin, dass ein Mitspieler den gleichen Tipp gibt?

Just One ist sehr kurzweilig: Um die 13 Karten zu spielen, braucht man meist nur 15-20 Minuten. Und so haben wir es schon oft erlebt, dass man sich direkt nach der ersten Runde die nächsten 13 Karten schnappt und einfach weiterspielt. Ein weiterer Vorteil ist meiner Meinung nach, dass es für so beinahe jedes Alter geeignet ist: An Weihnachten habe ich das Spiel mit der Familie des Herzensmanns gespielt: Der jüngste Mitspieler war 12 Jahre, die älteste 76 Jahre alt.

Für mich ist Just One aufgrund seiner Leichtgängigkeit zurecht Spiel des Jahres 2019 geworden.

Bücher

[Bücher] Interessante Neuerscheinungen im dritten Quartal 2020

Heute möchte ich euch gerne die Neuerscheinungen für die Monate Juli, August und September vorstellen, über die ich in den Vorschauen gestolpert bin und die ich besonders interessant finde. 🙂 Wie immer würde ich natürlich auch gerne eure Meinung hören: Welche Bücher findet ihr besonders spannend? Habe ich eine gute Neuerscheinung übersehen?

Juli

„Blacksmith Queen“ hört sich nach einem Fantasyroman mit einer starken Heldin an. Ich mag das Cover wirklich gerne. Die Autorin ist mir (vom Hörensagen) bisher nur durch ihre Romantasy-Titel bekannt – ein Genre, das ich an sich nicht so gerne lesen. Ich denke, bei diesem Buch werde ich die ersten Rezensionen abwarten.

„Ein Sommer in Sommerby“ war  im letzten Jahr eines meiner Buchhighlights. Umso mehr freue ich mich, dass eine Fortsetzung erscheint. „Zurück in Sommerby“ wird mit Sicherheit auf meiner Sommerferienleseliste laden, denn es garantiert einfach schöne, gemütliche und heimelige Lesestunden.

Der Roman „Die Erfindung der Null“ klingt vielschichtig und nicht ganz einfach zu lesen. Der Mathematiker Martin Gödeler wird eines Verbrechens verdächtigt. Während des Verhörs erzählt dieser seine Lebensgeschichte und hält dabei im Laufe des Gesprächs immer mehr die Fäden in der Hand. Die Geschichte wird auf der Verlagsseite als raffiniert konstruiert und spannend beschrieben.

August

„Cryptos“ ist das neue Buch von Ursula Poznanski, von der ich ja eigentlich fast alles gelesen habe. Auch dieser Titel klingt wieder spannend: Es geht um den Klimawandel und virtuelle Realitäten. Somit erinnert es mich ein wenig an die Eleria-Triologie, die ja auch dystopische war.

Ich habe zwar nur den ersten Band der Rabenschatten-Trilogie gelesen, aber dennoch finde ich es wichtig zu erwähnen, dass mit „Das Lied des Wolfes“ um Vaelin al Sorna erscheinen wird. Ich weiß, dass die Reihe viele Fans hat. Der erste Teil konnte mich auch begeistern, aber irgendwie war mir dann nach der Wartzeit der Wiedereinstieg zu mühsam.

Auch in „Sieben schwarze Klingen“ haben wir es mit einer weiblichen Fantasy-Heldin zu tun: Die Söldnerin Sal hat alles verloren, was sie geliebt hat. Auf Rache dürstend, bewaffnet mit einer magischen Pistole, einem Schwert namens Jeff und einer Flasche Whiskey zieht sie nun durchs Land, um ihre Feinde zu finden.

„Ich war der Lärm. Ich war die Kälte“ ist das neue Jugendbuch von Jenny Downham. Es geht um ein Mädchen mit Aggressionsproblemen auf der Suche nach Liebe und Akzeptanz. Stattdessen erfährt sie Ablehnung und Alleinsein. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Buch lesen möchte. Interessant finde ich es aber allemal.

Wirklich spannend finde ich das Thema in „Nur mit dir“. Die Hauptperson Roxanne hat nach einem traumatischen Ereignis ihr Gehör verloren. Dies nennen die Ärzte psychogene Taubheit. Jahre später passiert das Unglaubliche: Roxanne trifft einen Jungen, in dessen Gegenwart sie plötzlich wieder etwas hört – aber immer nur dann, wenn er auch wirklich in ihrer Nähe ist. Kann das sein?

„When we were lost“: ein Flugzeugabsturz, der Dschungel, 19 Jugendliche, viele Gefahren. Ich glaube, so könnte man den Inhalt des Buches bzw. des Klappentextes ganz gut zusammenfassen. Das Setting an sich ist nicht neu. Man darf auf die Umsetzung gespannt sein.

Mit „Der Kinderflüsterer“ gelang Alex North hier in Deutschland der große Durchbruch. Den Titel habe ich allerdings nicht gelesen, da mich der Klappentext nicht zu 100% ansprach. Nun ist mit „Der Schattenmörder“ ein neues Buch des Autors erschienen. Die Handlung klingt nicht bahnbrechend neu, aber fesselnd. Da ich aktuell sehr gerne Thriller lese, werde ich mir diesen hier wohl merken.

Mit ihrem neuesten Werk „Aus schwarzem Wasser“ scheint sich Anne Freytag scheinbar ein bisschen von ihren bisherigen Jugendbüchern abzuwenden und mehr in Richtung Jugendthriller zu gehen. Die Handlung hört sich unglaublich spannend an, das Cover mag ich auch sehr. Dieses Buch ist auf meiner inneren Merkliste sehr weit oben.

Ich lese unglaublich gerne Geschichten über Menschen, über besondere Charaktere mit Ecken und Kanten, die man ins Herz schließen kann. „Dieses entsetzliche Glück“  scheint ein Buch zu sein, dass mir in dieser Hinsicht besonders gut gefallen könnte. Die Autorin beschreibt das Leben von fünfzehn unterschiedlichen Menschen in einer Kleinstadt.

September

„Der Winter des Bären“ scheint ein Kinderfantasybuch der ganz besonderen Art zu sein: Mila lebt im Eldbjørn-Wald, in dem seit Jahren Winter herrscht. Sie und ihre drei Geschwister trotzen diesem gemeinsam. Doch dann verschwindet Milas jüngerer Bruder. Die Schwestern tun alles, um ihren Bruder mit Hilfe des Zauberers Rune zu retten.

Linda Mullaly Hunt ist seit „Wie ein Fisch im Baum“ auf meiner inneren Will-ich-lesen-Liste! Mit „Wie man den Wind aufhält“ wartet eine neue Geschichte auf mich, auf die ich mich sehr freue. Es geht um Freundschaft, Familie und Identität. Um das Gefühl geliebt zu werden, um große Gefühle wie Wut und Trauer. Für mich ein absolutes Must Read!

„Dein Leben gehört dir, nicht einer App“ – Doch was tut man, wenn es eine App gibt, die einem das Schicksal vorhersagt? Und wenn man dieses Schicksal partout nicht annehmen möchte? „Play“ von Tobias Elsäßer geht diesen Fragen nach. Das hört sich spannend und sehr aktuell an.

„Heldenblut“ ist der vierte Teil der „The First Empire“-Reihe von Michael J. Sullivan. Während mir die ersten beiden Bände richtig gut gefallen haben, konnte mich der dritte Teil nicht mehr komplett überzeugen. Mal gucken, ob ich den vorletzten Band noch lesen werde. Vermutlich aber schon, dafür bin ich eigentlich zu neugierig.

„The Age of Darkness: Feuer über Nasira“ ist der Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe, die mit den Worten »Katy Rose Pool kombiniert liebenswerte Figuren, eine wunderbar plastische Welt und einen komplexen Plot … und schafft daraus eine Geschichte [mit]unaufhaltsamem Sog [bis] zum explosiven Ende.« angepriesen wird. Das hört sich so gut an, dass ich das Buch auf jeden Fall im Blick behalten werde.

Auch „Der Orden des geheimen Baumes“ ist der Auftakt zu einer Fantasy-Reihe: Die Welt wird von Frauen regiert: Königinnen, Magierinnen und Drachenreiterinnen sind an der Macht.  Doch dann bedroht ein riesiger Drache aus der Vergangenheit diese Welt und drei Heldinnen müssen zusammenarbeiten, um die Menschheit zu retten.

Seitdem der Zirkusdirektor gestorben ist, möchte die Elefantendame Lucille nicht mehr auftreten. Doch was tun, wenn der Elefant nun mal die Hauptattraktion des Zirkus ist? Die Geschäftsfrau Lise muss schnell handeln und so setzt sie sich eine ganze Nacht zur trauernden Elefantendame und erzählt – erzählt Dinge, die sie noch nie jemandem erzählt hat. „Die Kunst, einen Elefanten zum Tanzen zu bringen“ klingt nach einem schönen und besonderem Buch.

„Blutsfreunde“. Das neue Buch von Kristina Ohlsson. Der dritte Band der Martin-Benner-Reihe. Will ich lesen. Werd ich lesen. Mehr muss man dazu nicht sagen. Kristina Ohlsson ist eine meiner liebsten Thriller-Autor*innen.

Veronica Roth ist sicherlich vielen Lesern durch ihre Divergent-Reihe („Die Bestimmung“) ein Begriff. Ihr neues Buch, das passenderweise auch das Wort ‚Bestimmung‘ im Untertitel hat, stellt den Auftakt zu einem Urban-Fantasy-Zweiteiler für Erwachsene dar. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich „Die Erwählten: Tödliche Bestimmung“ lesen möchte und warte erstmal ein paar Meinungen dazu ab.

Unterwegs

[Unterwegs] Heerser Mühle in Bad Salzuflen

Am Sonntag waren der Herzensmann und ich das erste Mal auf dem schönen Gelände der Heerser Mühle – einem Umweltzentrum in Bad Salzuflen. Auf einer Fläche von etwa 30 Hektar findet man die unterschiedlichsten Gärten und Wiesen, ein kleines naturnahes Amphitheater, einen Bach, ein Café, einen großen Spielplatz und einfach jede Menge Natur!

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Der Herzensmann und ich gehen einfach gerne durch die Natur, wir mögen es, Blumen anzugucken, uns an summenden und brummenden Insekten zu erfreuen und vielleicht noch ein bisschen Inspiration für den eigenen Garten zu bekommen. Was mir am Gelände der Heerser Mühle besonders gut gefallen hat, ist, dass alles sehr liebevoll, aber sehr naturnah gestaltet wurde.

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Der schön angelegte Apothekergarten ganz am Anfang  ist genauso schön anzusehen wie die etwas wilderen Ecken und die Schmetterlingswiesen.

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Neben dem Erleben der Natur steht auch die Vermittlung von Wissen im Fokus: Wie kann man die Natur schützen? Welche Nisthilfen gibt es für Inseketen? Warum ist Totholz so nützlich? Welche Wildbienen gibt es?

Kleine schattige Ecken, aber auch die Beschriftung von Pflanzen, zum Beispiel in dem extra „Riechen und Schmecken“-Garten sind mit Naturmaterialien gestaltet, wie hier zum Beispiel auf den Holzscheiben. Im Apothekergarten waren es Schiefertafeln.

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In einem der vielen kleinen Gärten auf dem sehr verwinkelten Gelände gibt es auch ein bisschen „Kunst“ zu sehen – und zwar im Recycling-Garten. Das hat zwar nicht so ganz unseren Geschmack getroffen, aber das muss ja nichts heißen. Das Farbenspiel dieses kleinen Kakteen-Gewächshauses hat mir dann wiederum sehr gut gefallen.

Insgesamt sind wir etwas mehr als eine Stunde durch das Umweltzentrum geschlendert. Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dort nochmal mit etwas mehr Ruhe und Zeit hinzugehen. Zahlreiche Bänke und Nischen laden zum Verweilen ein. Ich glaube, dass dies ein Ort der Ruhe und Entspannung für mich sein kann. Auch das Café sah wirklich sehr gemütlich aus. Heute wurde die Ruhe zum einen durch einen Freiluftgottesdienst und zum anderen durch eine Gruppe feiernder Leute leider etwas gestört. Trotzdem bleibt für mich der Eindruck: Die Heerser Mühle ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wer noch mehr über die Heerser Mühle erfahren oder vielleicht sogar Mitglied im Förderverein werden möchte, findet hier noch weitere Informationen.

Bücher

[Bücher] Geschlechterverteilung in meinem Bücherregal

Immer wieder stolpere ich in den sozialen Medien über Aktionen, die Autorinnen in den Vordergrund rücken sollen, da sie auf dem Buchmarkt als deutlich unterrepräsentiert wahrgenommen werden. Ich habe mich mit dem Thema viel zu wenig beschäftigt, um dazu eine fundierte Meinung oder auch nur einen kleinen Eindruck zu haben. Ich kaufe, meiner Meinung nach, ohne auf das Geschlecht des Autors / der Autorin zu achten und möchte das auch weiterhin so tun. Ich möchte die Bücher lesen, bei denen mich das Cover oder der Klappentext anspricht, die ich empfohlen bekommen oder über die ich Gutes gelesen habe. Das soll an dieser Stelle nicht heißen, dass ich solche Aktionen nicht gut und sogar wichtig finde.

Mich hat aber vor allem eins interessiert: Wie sieht es denn in meinen Bücherregalen aus? Gibt es dort eine eindeutige Geschlechtervorherrschaft? Ganz im Allgemeinen? In einzelnen Genres? Also habe ich gezählt, gezählt und nochmal gezählt. 😉

Geschlechterverteilung im Bücherregal

Kurz vorweg: Ich habe in den letzten Jahren unglaublich viel aussortiert. Jetzt im Haus (und mit dem nächsten Umzug in weiter Ferne) werde ich sicherlich insgesamt wieder mehr Bücher in meine Regale stellen können.

Was fällt nun bezüglich der Geschlechterverteilung auf: Im Fantasybereich dominieren eindeutig die Männer in meinem Regal. Das hätte ich auch vorab so vermutet. In diesem Genre kommen vor allem Bücher von Autoren auf den Markt. Im Jugendbuch sieht es anders aus: Hier habe ich doppelt so viele Bücher von Frauen als von Männern in meinem Regal stehen.

Interessant fand ich auch die letzten drei Regale, die ich durchgesehen habe. Insbesondere nach dem Zählen der Thriller und ungelesenen Bücher habe ich mir gedacht: „Das glaubt dir doch so keiner!“, aber tatsächlich war da das Geschlechterverhältnis sehr ausgewogen. Im Thrillerbereich hätte ich auch noch mehr Männer vermutet.

Insgesamt habe ich übrigens mehr Bücher von Frauen (200) als von Männern (178) in meinen Regalen stehen, was sicherlich vor allem daran liegt, dass ich überdurchschnittlich viele Jugendbücher besitze.

Spannend wäre es auch nochmal zu erheben, wie viele einzelne Autoren und Autorinnen in meinem Regal vorkommen. Es könnte sein, dass es einen Unterschied macht, ob ich wie jetzt alle Bücher von Alexey Pehov einzeln zähle und werte (das waren übrigens neun) oder den Autor als einen männlichen Autoren zähle. Um das zu überprüfen, bin ich aber gerade zu zählfaul.

Ich werde übrigens dabei bleiben: Ich lese weiterhin, was mich anspricht – unabhängig vom Geschlecht des Autors / der Autorin. Ich bin aber auf jeden Fall offen für Empfehlungen von Fantasy-Autorinnen. Da habe ich tatsächlich bisher gerade im High-Fantasy-Bereich auch noch keinen so großen Fundus.