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[Bücher] Die Müttermafia-Trilogie von Kerstin Gier

Müttermafia

Das erste Mal habe ich diese geniale Trilogie während des Studiums gelesen. Die Reihe besteht aus drei Teilen („Die Mütter-Mafia“, „Die Patin“ und „Gegensätze ziehen sich aus“).  Auch beim zweiten Mal lesen habe ich viel gelacht – und mir gewünscht, es würde noch einen vierten Band geben.

Hauptperson der Reihe ist Constanze, die von ihrem Mann vor die Tür gesetzt wurde. „Großzügigerweise“ darf sie mit ihren Kindern Julius und Nelly in dem Haus seiner verstorbenen Mutter leben – inmitten von Mahagoni-Monstern. Kurz bevor Constanze dort total verzweifelt, lernt sie zum Glück ihre nette Nachbarin Mimi und die Mutter des besten Kindergartenfreundes von Julius kennen, die ihr mit Rat und Tat beiseite stehen und schnell zu Freundinnen werden. Die braucht sie auch, denn die Wohnsiedlung wird von der Mutter-Society der Insektensiedlung beherrscht: einer Gruppe Mütter, die nichts besseres zu tun haben, als darüber zu diskutieren, ab welchem Alter ihre Kinder Klavier- oder Fremdsprachenunterricht erhalten sollten, welche Erziehungsmethoden denn nun wirklich die besten und wie schlimm ihre jeweiligen Putzfrauen sind. Zeit für Constanze, Mimi und Anne eine Gegenbewegung zu starten: die Mütter-Mafia!

Die eigentliche Handlung wird immer mal wieder unterbrochen von den Foren-Beiträgen der Mütter-Society. Herrlich, einfach nur herrlich! Kerstin Gier trifft mit ihren einzelnen Charakteren den Nagel auf den Kopf. Im Laufe der Reihe dreht sich dann alles auch immer ein bisschen mehr um die Liebe und auch hier gibt es immer wieder was zum Schmunzeln und Kichern. Ich hatte das Glück, die Autorin schon zwei Mal live erleben zu dürfen, und hatte beide Male den Eindruck, dass sie tatsächlich genauso ist wie ihre Heldinnen aus dieser Reihe: bodenständig, liebevoll, mit ein paar kleinen Komplexen und einer großen Prise Humor ausgestattet!

Die Bücher dieser Reihe sind ganz sicher keine hohe Literatur, aber sie unterhalten wirklich wunderbar, der Humor ist stets auf den Punkt. Ein wenig erinnern mich die Bücher an die von Marian Keyes.

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