Zitate

[Zitat] Aus: „Das Nest“

„Nach [dem*] Kuss wusste Nora genau, wie er sich gefühlt haben musste. Vom Boden abzuheben und von einer äußeren Kraft vorwärtskatapultiert zu werden, das Schaukeln, das Kribbeln im Bauch, die Schwerelosigkeit, das Gefühl zu fliegen, das alles musste ein fast sinnliches Erlebnis sein, eine Vorstufe heranreifenden Verlangens, von Lust und Begierde.“ (S. 240, Cynthia D’Aprix Sweenie)

*Um nicht zu spoilern, habe ich den Namen entfernt

Haus und Garten

[Haus und Garten] Planung für unseren Bienengarten

Im Oktober letzten Jahres haben der Herzensmann und ich uns ein Häuschen gekauft. Unser Grundstück ist nicht groß, aber trotzdem freuen wir uns schon sehr darauf, unseren Garten und die angrenzenden Beete zu gestalten. Schön bunt soll es sein und möglichst abwechslungsreich. Uns ist es aber auch sehr wichtig, Pflanzen im Garten zu haben, die Bienen und Hummeln ausreichend Nahrung bieten. Deswegen habe ich gerade mal wieder mein kleines Büchlein „Mein Bienengarten“ gezückt.

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Und dann habe ich Listen erstellt: Welche Pflanzen gefallen uns optisch? Welchen Standort brauchen sie? Wann blühen sie? Man sollte nämlich darauf achten, den Bienen möglichst das ganze Jahr über Blüten zu bieten.

Und nun? Mit diesem Wissen (und am besten den ausgedruckten Listen) geht’s in die Gärtnereien und Baumärkte. Mal gucken, was uns dort so über den Weg läuft. Den Anfang haben wir am Sonntag schon gemacht. Ich freue mich schon, euch bald erste Fotos von den Beeten zu zeigen. Bis dahin müsste nur der Regen noch ein kleines bisschen weniger werden.

Zusätzlich zu diesen Blumen und Stauden sind für Bienen und Hummeln wilde Ecken wichtig, die einfach dem Lauf der Natur überlassen werden. Damit tu ich mich auf unserem sowieso eher kleinen Grundstück etwas schwer. Hinter unserer Gartenhütte haben wir aber ein kleines Stückchen Beet, das wir für genau so eine wilde Blumenwiese nutzen möchten.

Ich bin sicherlich keine Expertin, aber ich freue mich darauf, von Jahr zu Jahr mehr zu lernen und mit dem Wissen nicht nur unseren Garten zu verschönern, sondern eben auch ein bisschen Gutes zu tun. Und mal ehrlich: Das eifrige Summen und Brummen von Biene, Hummel und Co ist doch einfach toll, oder?

Dies und Das

[Dies und Das] Kunterbuntes Glücksgedöns – Von Handballern und Gartenarbeit

Hier regnet es und regnet und regnet und regnet! Ich finde, da macht es absolut Sinn, sich das kunterbunte Glücksgedöns der letzten Wochen vor Augen zu führen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mitmacht und mir von euren kleinen und großen Glücksmomenten erzählt.
Denn: Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt!

Unser erstes Handballspiel

Mein Herzensmann hat früher selbst aktiv Handball gespielt. Die EM in diesem und die WM im letzten Jahr haben wir intensiv vor dem TV verfolgt. Nun waren wir das erste Mal gemeinsam bei einem Handballspiel: Lemgo gegen Minden. Die Atmosphäre war wirklich toll. Man ist dicht dabei, kann alles gut sehen. Und vor allem: Es war mal eine ganz besondere Sonntagsbeschäftigung.

Gartenarbeit

Die beiden letzten Wochenenden haben wir viel im Garten verbracht. Wir haben die Hecken geschnitten, alte – viel zu stark wuchernde – Pflanzen aus dem Boden geholt, Frühblüher gepflanzt, Sachen geschleppt – und sind am Ende des Tages müde und zufrieden. Ich mag solche Arbeiten sehr gerne. Man betätigt sich körperlich mit einem sinnvollen Ziel. Am Ende kann man sehen, was man alles geschafft hat. Die Knochen ud Muskeln sind müde, dafür ist der Kopf frei und die Seele erfrischt. ❤

Lesezeit

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In den letzten zwei Wochen hatte ich ein wirklich glückliches Händchen mit meiner Buchauswahl: „Todesreigen“ von Andreas Gruber konnte mich absolut fesseln. „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ von Kathrin Schrocke war ein nettes Buch für zwischendurch und vor allem „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney hat mir wirklich tolle Lesestunden beschert. Es gibt doch kaum etwas Schöneres als für mehrere Stunden komplett zwischen den Buchseiten zu verschwinden.

 

Bücher

[Bücher] „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney

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„Haben Sie auch ein Buch von Jonathan Topper?“, war vor kurzem meine Frage in der örtlichen Buchhandlung. „Nein, leider nicht. Aber wenn Sie den Stil von Tropper mögen, könnte dieses Buch auch was für Sie sein!“, sagte die sympathische Buchhändlerin und drückte mir „Das Nest“ in die Hand.

Nach dem Lesen kann ich sagen, dass das eine wirklich gute Empfehlung war. Der Schreibstil der Autorin ist herrlich bissig, ihre Charaktere auf eine unperfekte Art interessant und liebenswert.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Geschwister Plumb: die etwas schlichte Melody, die immer alles richtig machen möchte. Der Antiquitätenhändler Jack, der sich finanziell etwas übernommen hat. Bea, die nicht mehr an ihre schriftstellerischen Erfolge vor einigen Jahren anknüpfen kann. Und zu guter Letzt Leo, der, während er seine Frau mit einer 19-jährigen betrog, einen schweren Autounfall baute. Ja, genau: während er seine Frau betrog.

Alle Geschwister freuen sich seit Jahren auf das Nest. Das Nest ist eine, mittlerweile ziemlich große, Geldsumme, die ihr Vater einst angelegt hat, um seine Kinder zu unterstützen. Nur noch wenige Monate, dann soll ihnen das Geld ausgezahlt werden. Doch dann macht Leo den Unfall und Mutter Plumb nutzt das Geld, um die Wogen zu glätten. Die Geschwister sind nun gezwungen, sich nicht nur miteinander, sondern vor allem auch mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Während Cynthia D’Aprix Sweeney die große Handlung vorantreibt, erzählt sie ganz viele kleine Geschichten. Das hat mir erstaunlich gut gefallen. Jede Geschichte an sich, jeder Protagonist, konnte mich fesseln.

Ich mag es, dass es in diesem Buch so wenig Wertung gibt. Es gibt kaum schwarz-weiß. Es gibt viele Ecken und Kanten, ganz viele Zwischentöne. Ganz viel Unperfektes. Und ist nicht das das wahre Leben? Machen wir nicht alle mal Fehler? Manchmal bewusst, manchmal unbewusst und manchmal, obwohl wir eigentlich nur das Richtige tun wollen?

 

Dies und Das

[Dies und Das] Kunterbuntes Glücksgedöns – Von Vögeln auf hellblauen Covern und Vorfreuden

Wie auch schon vor einer Woche möchte ich euch wieder von meinem Glücksgedöns der letzten Tage berichten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir wieder in den Kommentar davon berichtet, was euch in der letzten Zeit glücklich gemacht hat oder was euch Schönes passiert ist.

Sonnenspaziergänge

In der letzten Woche war das Wetter endlich mal wieder schön. Ich war viel draußen und bin gemütlich in der Sonne spaziert. Einen Tag mal eine etwas längere Strecke gemeinsam mit meinem Herzensmann, an anderen Tagen dann alleine. Beides tat mir richtig gut!

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Spaziergang um den Obersee

Am Ende des Spaziergangs wartet … eine Buchhandlung

Ich habe entdeckt, dass eine schöne, kleine Spaziergehstrecke von mir eigentlich fast genau vor den Toren der örtlichen Buchhandlung endet. Als ich die Strecke das erste Mal bis zum Ende gegangen bin, hatte ich kein Geld dabei. Ratet mal, was ich dann am nächsten Tag gemacht habe … 😀

Die beiden Buchhändlerinnen, die dort arbeiten, sind unglaublich sympathisch. Wir haben nett geplaudert. Ich hatte nachgefragt, ob sie Bücher von Jonathan Tropper da hatten. Das hatten sie leider nicht, stattdessen wurden mir aber diese beiden Bücher empfohlen, die ich letztendlich auch – gemeinsam mit „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ von Kathrin Schrocke – mit nach Hause genommen habe.

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Vögel auf hellblauen Covern 🙂

Urlaubvorfreude

Während ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag geschlagene fünf Stunden wach (furchtbar!!!), habe ich die Zeit genutzt und nach Ferienwohnungen für den Kurzurlaub mit einer lieben Freundin gesucht. Passenderweise fanden wir beide die gleiche Ferienwohnung am besten und so geht es im Sommer für vier Tage ins Sauerland. Ich freue mich schon sehr auf die kurze Auszeit und vor allem die gemeinsamen Erlebnisse mit meiner Freundin!

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So soll es dort in Frankenau laut Internet aussehen.  Schön, oder?