[Dies und Das] Kunterbuntes Glücksgedöns – Von komischen Händen und Regenpausen

Kennt ihr die Aufgabe „Schreibe jeden Tag drei schöne Dinge auf!“? Ich glaube, das wäre mir zu viel. Aber trotzdem schadet es mir sicherlich nicht, wenn ich bewusst ein bisschen darauf achte, was mich so glücklich gemacht hat. Mal sehen, ob ich dies wöchentlich schaffe. Ich nehme es mir zumindest mal vor.

Ich würde mich übrigens sehr freuen, wenn ihr mir in den Kommentar davon berichtet, was euch in der letzten Zeit glücklich gemacht hat oder was euch Schönes passiert ist.

Ruhe zum Zeichnen

Ich habe es in der letzten Woche immer wieder geschafft, mir Zeit zum Zeichnen zu nehmen. Das Tolle ist: Während ich zeichne, kann ich total gut entspannen. Ich brauche zwar auch ein bisschen innere Ruhe dafür, aber wenn die dann da ist, werde ich dabei nur noch ruhiger.

Tine - Skizze
Skizze von einem Foto von mir selbst (Hände muss ich definitiv noch üben.)

Meine Bilder sind nicht perfekt, aber ich werde besser. Und das Wichtigste: Ich habe Spaß!

Sonntagsspaziergang während der Regenpause

Sonntag ist der Tage, an dem der Herzensmann und ich eigentlich immer einen längeren Spaziergang machen. Diesen Sonntag hat es fast den ganzen Tag geregnet. Es war nieselig, usselig und einfach „bäh“. Unsere Motivation, uns zu bewegen, war relativ gering. Kurz bevor die Sonne abends untergehen sollte (juhu, das wird auch immer später) war es zumindest etwas trockener. Zum Glück konnte ich den Herzensmann überreden noch mit rauszukommen und so haben wir immerhin noch eine große Runde gedreht und ein bisschen frische Luft und Bewegung bekommen. Schön war’s!

9 Kommentare zu „[Dies und Das] Kunterbuntes Glücksgedöns – Von komischen Händen und Regenpausen

  1. Der Sonntagsspaziergang ist in letzter Zeit auch für mich ein absolutes Highlight. Die Liebste und ich baden das Baby und danach gehen wir mit dem Kinderwagen raus. Wenn die Kleine dann mal schläft, haben Mama und Papa endlich Ruhe, um sich mal zu unterhalten. Gestern hat es zwar sehr viel genieselt, aber es war trotzdem toll.

    Ich habe auch gemerkt, dass es mir guttut, jeden Abend Tagebuch zu führen. Da halte ich dann auch immer die schönen Erlebnisse des Tages fest. Sind nicht immer drei, aber dafür manchmal auch mehr. Generell meint es 2020 bis jetzt ganz gut mit mir und ich hoffe einfach, das bleibt so.

    1. Euer Sonntagsspaziergangsritual hört sich auch wirklich toll an. 🙂
      Schön, dass ihr trotz Nieselregen losgegangen seid.

      Und ich hab gelesen, dass du gerade dabei bist, so ein paar Verhaltensweisen zur Gewohnheit werden zu lassen. Toll, dass dir das so gelingt und es so gut tut. 🙂

  2. Ich muss zugeben, dass es mir sehr schwer fällt regelmäßig „Schönes“ aufzuschreiben und wenn es dann doch mal was gab, dann landet es ja schon auf dem Blog. 😉

    Für das tägliche „Achtsamsein“ versuche ich eher die Dinge zu sammeln, die mir gut getan haben oder dazu geführt haben, dass ich etwas in Angriff nahm, das ich erledigen wollte oder das mich stört. Heute habe ich zum Beispiel am Nachmittag ein Onlineradio gefunden mit entspannter Instrumentalmusik und damit den Nachbarn übertönt, dessen laute Stimme mich in den vergangenen Tagen unglaublich aggressiv gemacht hat. Am Ende konnte ich sogar endlich mal wieder ein paar Seiten lesen – zum ersten Mal seit gut zwei Wochen. 😉

    1. Ach du, ich freue mich ja auch über solche kleinen Dinge, die dir gut getan haben. 🙂
      Ich finde nur, dass es deutlich zu wenig kunterbunte Glücksmomente im Internet gibt. Für mehr Konfetti und schöne Kleinigkeiten! 😀

      Es freut mich sehr, dass du deinen Nachbarn mit schöner Musik übertönen konntest. Solche Geräuschquellen, auf die man keinen Einfluss hat, sind total anstrengend. Und wenn DU seit zwei Wochen kaum noch gelesen hast, soll das ja schon was heißen.
      ABER: Ein Hoch auf das Onlineradio. 😉

      1. Schöne Kleinigkeiten finde ich online vor allem bei Twitter, auch wenn es da natürlich auch so einige Katastrophenmeldungen gibt. Aber ich mag diese Mischung aus „Alltagsdingen“, die ich da aus dem Leben anderer Menschen mitbekomme. 😉 Grundsätzlich hast du natürlich recht, es gibt definitiv zu wenig Glücksmomente und Konfetti zu finden – ganz grundsätzlich bräuchte die Welt mehr davon!

        In ein paar Wochen werde ich mich vermutlich wieder an den Nachbarn gewöhnt haben. Aber er war Ende Dezember bis Ende Januar verreist und ich habe die Stille so sehr genossen, was natürlich dazu führt, dass seine laute und dröhnende Stimme inklusive der stundenlangen Monologe, die er seiner Lebensgefährtin oder Besuchern gegenüber führt, mich gerade so richtig auf die Palme bringen. Manchmal frage ich mich, ob es besser wäre, wenn ich Kroatisch verstehen würde, weil ich dann wenigstens wüsste, worum es geht. 😉

        Tststs, statt mich gerade an deinen schönen Erlebnissen zu erfreuen, jammere ich hier über den Nachbarn … Also doch noch drei Erfreulichkeiten des Tages: Heute morgen gab es frostige Pfützen auf dem Flachdach des Hinterhauses, gerade scheint die Sonne durchs Fenster (was bedeutet, dass ich nicht mal heizen muss) und wir hatten heute den guten Paketboten im Viertel, so dass ich die unerwartete Lieferung für meinen Mann ins Dachgeschoß hochgebracht bekam, statt – wie es bei dem miesen Paketboten der Fall gewesen wäre – im Nachthemd runter auf die Straße rennen zu müssen, um das Päckchen noch in die Finger zu bekommen, bevor er wieder wegfährt. 😉

      2. Juhu, drei tolle Konfetti-Glücksmomente von Konstanze! 🙂 🙂 🙂
        Insbesondere über den Paketboten freu ich mich für dich mit. Da gibt es ja wirklich ganz unterschiedliche. Schön, dass du gestern den neten erwischt hast.
        Ich bin ganz froh, dass wir mittlerweile eine kleine Gartenhütte haben, wo die Paketboten die Pakete einfach ablegen können.

  3. Ich habe das eine Weile probiert, dass ich abends immer drei schöne Dinge aufgeschrieben habe. Das nette daran war, dass ich mich dadurch auch sehr auf schöne Kleinigkeiten konzentriert habe, die man sonst kaum im Kopf hat geschweige denn dokumentieren würde. Aber irgendwann habe ich es schleifen lassen und es dann auch nicht weitergeführt. Eigentlich schade, da ich es Jahre später auch sehr schön fand, das nochmal nachzulesen.

    Mich hat in letzter Zeit glücklich gemacht, dass ich für einen Mini-Besuch im Kunsthistorischen Museum war (zu Weihnachten habe ich eine Jahreskarte geschenkt bekommen) und dass meine Nichte aus Irland zurückgekommen ist (wenn auch nur für einen Monat).

    1. Den Effekt, dass man dann ein bisschen genauer die schönen Dinge beobachtet, finde ich auch besonders gut.

      Danke für’s Teilen deiner Glücksmomente! 🙂
      Schaffst du es denn, deine Nichte in dem Monat das ein oder andere Mal zu treffen?

      1. Ich hab meine Nichte vom Flughafen abgeholt und werde wohl auch noch für ein Wochenende zu meiner Familie fahren, ehe sie wieder abreist. Also ja, das eine oder andere Mal bekommen wir hin. 🙂

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