Dies und Das

[Dies und Das] 300.000 Schritte im Juni

Egmond 2

Wenn du 10.000 Schritte pro Tag gehst, tust du Gutes für deine Gesundheit.

Wer kennt sie nicht – die „10.000 Schritte pro Tag“-Regel? Ich hatte für mich immer abgespeichert, dass diese Regel irgendwie von chinesischen Mönchen oder so kommen würde. Mit dem asiatiaschen Raum lag ich auch gar nicht verkehrt. Tatsächlich basiert der Spruch aber auf der Werbung eines japanischen Herstellers für Schrittzähler. „Manpo-kei“ hieß das gute Stück, was übersetzt in etwa „der 10.000 Schritte Zähler“ bedeutet. Verrückt! 😀

Bei meinen Recherchen zu diesem Thema bin ich auf verschiedene Studien gestoßen, die versuchen zu ergründen, welche Schrittmenge wirklich eine magische Grenze für mehr Gesundheit darstellt. An dieser Stelle nur kurz: Manche Ergebnisse weisen darauf hin, man müsse nur 6.000-7.500 Schritte pro Tag gehen, um seiner Gesundheit Gutes zu tun. Andere zeigen auf, dass man erst ab 15.000 Schritten gute Ergebnisse für seinen Körper erzielen kann.

Warburg 3

Ich selbst trage seit über einem Jahr eine Smart-Watch, die meine Schritte mitzählt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mir deutlich besser geht, wenn ich kontinuierlich viele Schritte mache. Wie viele Schritte ich tatsächlich schaffe, hängt vor allem vom Wetter ab. Scheint die Sonne und ist es eher mild, laufen sich die umgerechnet etwa 7 km (natürlich abhängig von der Schrittlänge) fast von alleine.

Ich gehe in erster Linie spazieren oder wanderen (Wo ist da eigentlich die Grenze?). Das Praktische daran: Man kann es fast immer und überall tun. Natürlich ist es um einiges schöner, wenn man sich in der Natur bewegt, aber der Herzensmann und ich gehen zum Beispiel auch total gerne durch die angrenzenden Wohngebiete und gucken uns die Gärten anderer Leute an.

Zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit

Spazieren an der frischen Luft hat übrigens viele tolle Effekte auf die Gesundheit (auf zahlreiche Quellenangaben verzichte ich hier einfach mal). Die folgenden positiven Auswirkungen sind für mich die wichtigsten: Regelmäßiges Spazierengehen regt die Ausschüttung von Endorphinen an und kann Depressionen verringern. Es lindert Stress und Müdigkeit und stärkt das Immunsystem. Außerdem kräftigt die regelmäßige Bewegung die Muskulatur und sorgt dafür, dass die Gelenke belastbarer werden.

So, lange Rede kurzer Sinn: Ich habe mir vorgenommen im Juni wieder vermehrt einen Fokus auf viel Bewegung zu haben. Insbesondere weil im Juli auch zwei Kurztrips in Wandergebiete anstehen. Da will man ja fit sein! 😉 Also halte ich es, wie es schon die chinesischen Mönche japanische Werbung sagte: 10.000 Schritte pro Tag. Allerdings möchte ich das etwas ummodellieren. An manchen Tagen steht einfach so viel an, dass ich zu wenig Zeit dafür habe. Dafür laufen ich an anderen Tagen locker 18.000 Schritte.

Also: Ich möchte im Juni jeden Tag im Schnitt 10.000 Schritten erreichen, das heißt im gesamten Juni mindestens 300.000 Schritte. Für mich und für meine Gesundheit! Und weil ich es ja scheinbar gerade schon so mit Werbung habe: Weil ich es mir wert bin!

 

12 Gedanken zu „[Dies und Das] 300.000 Schritte im Juni“

  1. Das ist ein tolles Ziel! Ich bin gespannt, wie es dir damit geht.
    Ich habe mir auch vorgenommen, im Juni mehr zu gehen, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass ich das jeden Tag schaffe. Aber ich habe – da mein Oslo-Urlaub ja wohl ziemlich sicher nicht stattfinden kann – für Juli eine etwas größenwahnsinnige Wander-Idee, daher muss ich jetzt trainieren.

    Wo ist denn das obere Foto entstanden? Das schaut soooo schön aus!

      1. Das sieht einfach traumhaft dort aus.
        Meine größenwahnsinnige Idee ist es, von Wien nach Mariazell (wichtigster Wallfahrtsort Österreichs) zu pilgern. Da ich noch nie eine Weitwanderung über mehrere Tage unternommen habe und auch nicht weiß, ob es dafür im Juli nicht viel zu heiß ist, bin ich mir nicht sicher, ob das die beste aller Ideen ist. Aber nun lässt sie mich nicht mehr los und ich bin schon die ganze Zeit am Recherchieren ….

      2. Das war es auch – und vor allem so unerwartet! Egmond an Zee ist eigentlich ein richtiger Touristenort. Die Freundin, mit der ich dort im Urlaub war, war schon super oft dort. Über dieses Naturschutzgebiet sind wir dann durch Zufall gestolpert: Die Landschaft war ein Traum und es war vor allem so ruhig und menschenleer. ❤

        Zu deiner Wanderung:
        Uiiii! Ich hab mir die Route gerade mal bei Komoot anzeigen lassen und die App sagt, dass es 136 km sind (was schon meeega viel ist, aber noch okay wäre), aber vor allem 5630 Höhenmeter allein bergauf :O
        Wir hatten es jetzt ja gerade auf deinem Blog, dass Höhenmeter echt fies sind.

        Wie viel Zeit hättest du dafür? Würdest du alleine wandern? Würdest du campen oder dir Unterkünfte nehmen?
        (Falls du das alles überhaupt (jetzt schon) beantworten magst …)

        Es klingt auf jeden Fall total spannend und ich kann deine Faszination sehr gut verstehen. Hauptsache, deine Sicherheit und Gesundheit kommt zu jedem Zeitpunkt an erster Stelle! 🙂

      3. Also ganz so schlimm ist es nicht. Da der Pilgerweg erst am Rand von Wien beginnt, sind es „nur“ etwa 120 km und je nach Wegvariante sind es dann auch deutlich weniger Höhenmeter.
        Ich möchte alleine wandern und den Weg auf 5 Etappen aufteilen (das ist auch die gängige Empfehlung). Kein Camping, da ich mich das alleine nicht traue, das Zelt nicht schleppen will und das außerdem auf diesem Weg auch kaum möglich ist – es gibt dort kaum Campingplätze und wild campen ist in Österreich großteils nicht erlaubt. Außerdem glaube ich, dass das ganze auch mit weichem Bett und gutem Frühstück schon anstrengend genug wird. *gg*

      4. Ich kann gut verstehen, dass du nicht campen möchtest. Ich hab auch schon öfter mal – sehr unkonkret – über so eine Wanderung nachgedacht und würde auch nicht so viel mitschleppen wollen. Und wie du sagst: So ein richtiges Bett und ein gutes Frühstück hat schon was …
        Mit einem Freund von mir hatte ich mal eine Wanderreise angefragt, bei der dir dann immer dein Gepcäk von Hotel zu Hotel gefahren wird und du die Etappen dazwischen wanderst. Das fand ich auch seeeehr reizvoll. 😀

      1. Und wir haben noch lange nicht Weihnachten! *g*

        Vergiss nicht: du wanderst für mich mit! 😀

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