[Dies und Das] Der perfekte Start in die Herbstferien

Juhu, gestern Nachmittag um halb drei war es endlich soweit: Ich habe glücklich und ziemlich k.o. die Schule verlassen – und das für zwei Wochen. Es sind Herbstferien!!! ❤
Gestern habe ich nicht mehr viel gemacht: Ein bisschen gespielt, lecker gegessen, eine neue Folge „Hofgeschichten“ geguckt (ja, darauf freuen wir uns jeden Freitag) und gelesen. Für heute Morgen stand dann Bogenschießen auf dem Programm. Wir hatten ein bisschen Sorge, ob es wohl regnen würde. Letztendlich hatten wir total Glück mit dem Wetter und konnten bei strahlendem Sonnenschein schießen. Dass die Sonne da manchmal etwas geblendet hat und man nicht unbedingt sehen konnte, wohin die Pfeile eigentlich geflogen sind, war dabei auch schon fast egal.

Mir tut das Bogenschießen immer wieder total gut: Wir sind draußen an der frischen Luft. Ich kann dabei (meist) ziemlich gut abschalten und freue mich (fast) jedes Mal über kleine Fortschritte. Auch wenn es für mich immer wieder spannend ist, wie sehr meine innere Fokussierung von äußeren Faktoren abhängt. Ich kann gerade noch so gut schießen: Wenn dem Herzensmann dann der neu gekaufte Pfeil kaputt geht, bin ich erstmal komplett raus und finde auch schwer wieder meinen eigenen Rhythmus und die eigene Entspannung. Bogenschießen ist also auch mental ein spannendes Übungsfeld für mich. 🙂

18 Kommentare zu „[Dies und Das] Der perfekte Start in die Herbstferien

    1. Das versteh ich gut. Vielleicht gibt es ja bei dir in der Nähe auch Schnupper- oder Anfängerkurse? Häufig nicht nur von Vereinen, sondern auch von Anbietern von Erlebnispädagogik. Vermutlich aber erst im nächsten Frühjahr … 😦

  1. Juhu, Herbstferien, wie schön! Ich hoffe, du hast eine entspannende Zeit. Mir wurde heute der Urlaub für nächste Woche bewilligt. 🙂
    Wie schön, dass dir das Bogenschießen so gut tut. Ich habe das nur einmal probiert, aber damals hat mir das auch Spaß gemacht.

      1. Ja, und wie! Wobei es ein zweischneidiges Schwert ist, denn ich habe einen ziemlichen Stress diese Woche, um vor dem Urlaub noch alles mögliche fertig zu bekommen.

      2. Das höre ich immer wieder von Freundinnen. Eine Freundin von mir arbeitet bei einer Krankenkasse und muss dann vor ihrem Urlaub noch alle angehäuften Fälle abarbeiten. Die ist dann auch immer doppelt urlaubsreif, wenn es soweit ist.
        Ich drücke dir die Daumen, dass du gut vorankommst und dann eine wirklich erholsame Zeit hast!

  2. Wie schön, dass dein Urlaub so entspannt anfing! Ich hoffe, in der vergangenen Woche ging es genauso angenehm weiter! Hab in den kommenden Tagen noch viel Spaß (und arbeite nebenbei nicht zu viel für den danach anstehenden Unterricht). 🙂

    1. Dankeschön! Leider ist der Herzensmann seit Wochen ein bisschen schlapp und erkältet. Das hat uns etwas eingeschränkt. Und nun ist Bielefeld ja auch Risikogebiet, also fallen schon wieder die geplanten Aktivitäten flach. Nun gut … So spielen wir viel und gehen zum Bogenschießen, wenn das Wetter es zulässt.

      1. Uh, dann hoffe ich, dass dein Mann sich nichts Schlimmeres als eine Erkältung eingefangen hat! Risikogebiet sind wir ja inzwischen alle … meine Mutter meinte ganz erstaunt am Telefon, dass bei ihnen doch so wenig Menschen leben, wie es dann sein könnte, dass sie Risikogebiet sind – da fiel mir dann auch nichts mehr ein. *seufz*

      2. Meiner Mutter geht es immer noch nicht so gut. Sie kommt inzwischen einigermaßen allein zurecht, solange sie sich nur um sich selber kümmern muss. Da sie sich aber auch um meinen Vater kümmern muss, ist sie natürlich regelmäßig überfordert und darauf angewiesen, dass ihre beiden Schwestern (beide auch um die 80 Jahre alt) ihr helfen. Sie hat immer noch Schmerzen, auch wenn sie immerhin inzwischen trotzdem wieder schlafen kann (der Schlafmangel in den ersten Monaten hat sie wirklich zermürbt), und kann es psychisch nicht so recht packen, dass es so lange dauert wieder auf die Beine zu kommen.

        Aktuell überlege meine Eltern von ihrem Haus in eine Wohnung zu ziehen, während ich denke, dass es Zeit würde, dass sie sich nach betreutem Wohnen umschauen. Aber so weit sind sie noch nicht …

      3. Oh Mann, das hört sich zwar ein bisschen besser (immerhin ein vernünftiger Schlaf), aber trotzdem noch nicht gut an.

        Der Schritt ins betreute Wohnen ist aber auch ein schwieriger. Sich das eingestehen zu müssen … puh!
        Ich finde ja diese Konzepte gut, wo Menschen noch ihre eigene Wohnung haben, diese aber an eine Einrichtung angegliedert ist, in der es eben auch Betreuung und gemeinsame Aktivitäten gibt. Sie bleibt die gewünschte Autonomie, aber man ist eben doch nicht ganz alleine.

        Aber ich glaube, solche Einrichtungen gibt es auch nicht sooo oft.

      4. In solch einer Wohnung mit „Bedarfsbetreuung“ wohnt die älteste Schwester meiner Mutter. Aber an solche Wohnungen ist sehr, sehr schwer heranzukommen und sie kosten unfassbar viel Geld pro Monat. Außerdem bin ich etwas misstrauisch, was den Service in dieser speziellen Wohnanlage angeht, nachdem meine Tante es im August irgendwie geschafft hat sich unter einem Schrank begraben zu lassen (keiner von uns weiß, wie sie es hinbekommen hat, dass der Schrank umkippte) und die Betreuung erst mehrere Stunden später nachschaute, wieso meine Tante sich nicht zu dem festen Kontrolltermin am Vormittag gemeldet hatte. Sie hatte sich körperlich zum Glück nicht so viel getan, lag aber die ganze Zeit unter dem Schrank festgeklemmt und hat bis heute mit Panikattacken zu kämpfen.

        Boah, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, was die drei Schwestern (also meine Mutter und meine beiden Tanten) für Unfälle in den vergangenen zwölf Monaten hatten, ist es ein Wunder, dass die drei immer einigermaßen glimpflich davon gekommen sind …

      5. Ah, Bedarfsbetreuung heißt sowas. Gut zu wissen. Das hört sich aber gar nicht gut an mit deiner Tante. Was sagt die Leitung dieser Einrichtung dazu, dass sie erst nach mehreren Stunden nach deiner Tante geschaut haben? Genau dafür ist doch sowas da!!! Boah, da könnte ich mich ein bisschen aufregen.
        Deine arme Tante!

      6. Sie sagen – und da muss ich ihnen sogar recht geben, dass das nicht passiert wäre, wenn meine Tante ihren Notfallknopf getragen hätte, weil sie dann sofort hätte Hilfe rufen können. In den Wochen nach dem Unfall hat sie ihn dann auch brav 24 Stunden pro Tag in Reichweite gehabt, ich weiß aber nicht, ob das immer noch der Fall ist. *seufz*

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