[Kreatives] Osterkarten mit Wasserfarben

Da wir auch dieses Jahr zu Ostern zu Hause bleiben und unsere Familien nicht besuchen werden, wollte ich zumindest ein paar selbstgemachte Osterkarten verschicken. Mein Rücken lässt allerdings gerade ganz akkurates Zeichnen, bei dem zumindest ich mich immer weit über das Papier beuge, nicht zu, also musste es etwas simples sein. Nachdem ich „Osterkarten Aquarell“ gegooglet habe, stieß ich auf diese schöne Idee auf dem Blog „natural-hygge“.

Aquarellfarben besitze ich (noch) nicht, dafür aber einen stinknormale Wasserfarbkasten. Also ging es los. Mit einem Bleistift habe ich die grobe Eiform vorgemalt (zwischendurch sahen meine Eier eher aus wie kleine dicke Kartoffeln) und mit einem Klebeband die beiden Textfelder abgeklebt. Dann habe ich versucht, mit den Wasserfarben einen kleinen Farbverlauf von kräftig nach wässerig hinzubekommen. Das ist sicherlich noch ausbaufähig. Dann kam der schlimmste Teil: das Warten!

Nachdem die Wasserfarben – zum Glück sehr schnell – getrocknet waren, habe ich dann meine Bleistiftumrandung wegradiert und das Blättermuster mit einem Fineliner eingezeichnet, die Klebestreifen entfernt und versucht (da möchte ich definitiv noch üben) in möglichst schöner Schrift den Ostergruß einzutragen.

Eine tolle, einfache und schnelle Idee, die sogar für meinen Rücken gerade gut umsetzbar war. Juhu! Das führte dann sogar dazu, dass ich abends im Bett auf die Frage vom Herzensmann, was heute schön war, antworten konnte: „Ich war endlich mal wieder kreativ und konnte etwas Künstlerisches machen ❤ !“

9 Kommentare zu „[Kreatives] Osterkarten mit Wasserfarben

  1. Schön, dass du etwas gefunden hast, was du trotz deines Rückens machen konntest und ich bin mir sicher, dass sich die Empfänger über die hübschen Osterkarten freuen. 🙂

    Was den Rücken angeht, so wünsche ich dir, dass er endlich mal besser wird! Er plagt dich ja doch schon ganz schön lange … 😦

    Hab ein schönes langes Osterwochenende, erhol dich gut und verbring schöne Stunden mit deinem Mann. 🙂

    1. Danke dir!
      Der Rücken wird zum Glück langsam und konstant besser, aber dafür darf ich ihn auch nicht überfordern – also alles ganz sutje. 😀

      Ich hoffe, du hattest bisher auch schöne Ostertage und kannst sie heute weiterhin genießen.

      1. Das ist schön zu hören, dann pass weiter gut auf deinen Rücken auf, damit er bald wieder richtig gut ist! 🙂

        Und ja, ich hatte schöne und entspannte Ostertage. Allerdings merke ich gerade wieder, dass es mir wirklich fehlt mal ein paar Stunden ganz allein für mich zu haben – so froh ich bin, dass mein Mann aktuell im Homeoffice arbeiten kann, und so sehr ich mir bewusst bin, dass wir es wirklich noch gut haben, so sehr brauche ich doch gerade wieder eine Auszeit von … menschlicher Anwesenheit.

  2. Oh, wie hübsch! Da kommt man direkt in Osterstimmung. 🙂 Ich mag die hellen Pastellfarben sehr. Auch die Blätterranken sind dir super gelungen – bei mir wäre es schon an der Eiform gescheitert. Schönschreiben kann ich auch nur, wenn ich mich sehr darauf konzentriere. Mit Rückenschmerzen wäre mir das wahrscheinlich nicht gelungen.

    Ich habe zwar einen Aquarellkasten in meiner Materialsammlung, benutze ihn aber viel zu selten. Zum einen machen die Farben nie das, was ich von ihnen will, und zum anderen – das Warten! D: Beim Basteln und Malen bin ich eher von der ungeduldigen Sorte. Das angefangene Werk zur Seite legen und später weitermachen ist so gar nicht meins. Mit schmerzendem Rücken war eine Pause zwischendurch aber vielleicht ganz gut? Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung!

    1. Ich habe bisher auch wirklich wenig mit Aquarellfarben/Wasserfarben gemacht, aber mir mal ein kleines Büchlein dazu bestellt. Eigentlich wollte ich in den nächsten Tagen nochmal ein bisschen was davon ausprobieren.
      Mein Problem dabei ist (neben dem Warten! 😀 ), dass ich mit einem Pinsel üüüüberhaupt nicht genau arbeiten kann. Ich komme mir damit immer ziemlich grobmotorisch vor. 🙂

  3. Oh, wie schön! Während ich letztes Jahr so eifrig für Ostern gebastelt habe, konnte ich mich dieses Jahr kaum zu was aufraffen. Die ganze Situation hier mit hartem Lockdown in Ostösterreich sowie dadurch sehr kurzrfristig die Erkenntnis, dass ich Ostern erneut alleine in Wien verbringen würde, hatte mir jegliche Motivation geraubt. Zumindest habe ich ein paar Kekse in Schäfchenform gebacken und zu meiner Familie geschickt. Aber ich muss mir die Karten auf jeden Fall für nächstes Jahr merken!

    Ich habe früher öfter den Tipp bekommen eine schräggestellte Zeichenplatte zu verwenden, um die perspektivische Verzerrung zu minimieren, die sich ergibt, wenn man das Bild flach am Tisch liegen hat. Das wäre vielleicht auch hilfreich bei den Rückenschmerzen. Ich habe das aber bis jetzt auch noch nie ausprobiert.

    1. Ach Mensch, Neyasha, dich trifft es gerade auch echt besonders hart, oder? Das tut mir wirklich ein bisschen in der Seele weh. Und dann schon das zweite Jahr …
      Ich vermute, dass Corona für viele Menschen, die alleine wohnen, gerade auch nochmal doppelt hart ist.

      Schön, dass du aber Schäfchenkekse gebacken hast. Habt ihr vielleicht irgendwie über Zoom/Skype/ … ein bisschen zusammen Ostern gefeiert? Das ist zwar kein Ersatz, aber vielleicht wenigstens ein bisschen schön.

      Nach so einer Zeichenplatte habe ich auch schon gesucht, danke für den Tipp. Ich glaube, dass mir das tatsächlich helfen würde, allerdings müsste das Ding dann ganz besonders stabil sein, weil ich mich beim Zeichnen und Malen auch immer sehr abstütze. Ich werd das aber weiter im Hinterkopf haben.

      1. Derzeit ist es wirklich ein Schmarrn, wenn man alleine wohnt und nicht nur die Familie in einem anderen Bundesland ist, sondern auch die meisten Freunde inzwischen. Bis vergangenen Sommer hatte ich ja noch zwei Freunde in Gehnähe und das war auch einfach vom Gefühl her echt ein Unterschied.
        Aber es war trotzdem ein gemütliches Osterwochenende. Mir wird ja zum Glück auch nicht fad alleine.

        Ich weiß auch nicht, wie gut das bei mir mit einer Zeichenplatte klappen würde, aber in letzter Zeit denke ich doch immer öfter darüber nach, dass das vielleicht praktisch wäre.

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