[Kreatives] Aquarell – Florale Motive

Ich hatte ja neulich schon erzählt, dass ich mich ein bisschen mit der Aquarellmalerei beschäftigt habe. Dabei mag ich es immer sehr, wenn ich relativ konkrete Vorgaben haben, an die ich mich zunächst halten kann – zum Beispiel einzelne vorgegebene Motive oder sogar Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Da kommt mir das Buch „Watercolor Blüten“ von Marie Boudon aus dem emf-Verlag sehr gelegen. Es könnte meiner Meinung nach zwar noch etwas detaillierter und kleinschrittiger sein, aber ich habe bisher schon viel Anregung gefunden.

Ich finde es immer wieder faszinierend, meinen eigenen Lernerfolg zu beobachten. Wenn ich ein Motiv mehrmals male, sehen die ersten Varianten oft richtig unkoordiniert und wenig lebensnah aus (die wirklich „schlechten“ Bilder habe ich übrigens in meiner Sammlung hier weggelassen 😀 ). Häufig wird es dann von Blüte zu Blüte, die ich male, ein kleines bisschen besser. Mir fällt es immer noch schwer, das Wasser passend zu dosieren und mit Verläufen zu arbeiten. Und die Geduld … hach Geduld, um Sachen in Ruhe trocknen zu lassen, ist echt nicht meins. Ich müsste am besten an fünf Bildern gleichzeitig malen, dann könnte es vielleicht klappen. 🙂

Einzelne Blumen isoliert zu malen, gelingt mir mittlerweile mit ein bisschen Übungen so gut, dass ich mit mir selbst zufrieden bin. Mehrere Blüten dann zu einer Collage zu arrangieren, mit verschiedenen Schichten zu arbeiten, Vorder- und Hintergründe zu planen, fällt mir noch eher schwer. Für meine Mama habe ich zum Muttertag aber zumindest eine kleine Karte gestaltet, mit der ich ganz zufrieden bin – insbesondere, nachdem mein bester Freund dazu schrieb „Wow, das ist ja ein richtiges Kunstwerk!“. ❤

5 Kommentare zu „[Kreatives] Aquarell – Florale Motive

  1. Toll, dass du so eifrig mit den Wasserfarben übst! Ich finde die Muttertagskarte auch sehr schön! Ich habe zum Muttertag auch eine Karte selbst gemalt, allerdings mit Acryl. Mit Aquarell habe ich ja überhaupt keine Erfahrung, für mich schaut das auch total schwierig aus, weil das auf mich so einen „unberechenbaren“ Eindruck macht. Trotzdem juckt es mich inzwischen in den Fingern, mir auch mal Aquarellfarben zuzulegen. Aber es wäre vermutlich besser, wenn ich mich mal auf eine Technik konzentriere und nicht schon wieder gleichzeitig mit allen möglichen Materialien herumprobiere.

    1. Ich bin da ja ein bisschen unstet – will alles ausprobieren, bin erstmal sehr begeistert und bleibe dann selten lange bei einer Technik. 😀
      Aber so gibt es immer wieder irgendwas, was mich an den (kreativen) Schreibtisch lockt und das ist ja irgendwie auch schön. 🙂

  2. Wirklich cool zu sehen, wie unterschiedlich die Blüten mit den verschiedenen Farben und Ansätzen wirken! 🙂

    Aquarellmalerei ist so gar nicht mein Ding – mir geht es da wie Neyasha, es fühlt sich so unberechenbar an. *g*

    Schön, dass nach all deinen „Übungsmotiven“ so eine hübsche Karte für deine Mutter herausgekommen ist. Ich hoffe, du hast weiterhin viel Spaß beim kreativen Rumprobieren. 🙂

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