Bücher

[Bücher] Dies sind die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020

42

Die Leipziger Buchmesse musste dieses Jahr ja leider wegen Corona ausfallen. Ob es im Herbst mit der Frankfurter Buchmesse klappen wird, steht noch in den Sternen. Nichtsdestotrotz wurden wie jedes Jahr die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis bekannt gegeben.

Mich interessieren hierbei immer vor allem die Kategorien „Jugendbuch“ und „Preis der Jugendjury“. Wer auch noch wissen wollte, welche Bücher in den Sparten „Bilderbuch“, „Kinderbuch“ und „Sachbuch“ nominiert sind, der findet die Informationen hier auf der Seite des Arbeiskreises Jugendliteratur.

Nominierungen in der Kategorie „Jugendbuch“

Von den sechs nominierten Büchern interessieren mich „Kein Teil dieser Welt“ und „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ ganz besonders. Auch „Long Way Down“ klingt inhaltlich spannend, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich die Versform so gerne lesen möchte.

Nominierung in der Kategorie „Preis der Jugendjury“

„Die Verlobten des Winters“ habe ich bereits gelesen. Mein bisher einziges Buch von Shusterman habe ich abgebrochen. In dieser Sparte interessieren mich vor allem die beiden Bücher zur Flüchtlingsthematik: „Junge ohne Namen“ und „Über die Berge und über das Meer“, aber auch „Wer ist Edward Moon“ klingt nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack.

Hast du schon eines der nominierten Bücher gelesen? Von welchen hast du vielleicht schon Gutes oder Schlechtes gehört? Interessiert dich einer der Titel besonders?

Bücher

[Bücher] „Freischwimmen. Wer die Wahrheit sucht, muss tief tauchen“ von Adam Baron

wp-1583066108342.jpg

„Angst vor meiner Mum. Das war kein gutes Gefühl, und ich fragte mich, wie das möglich war.“ (S. 64)

Cymbeline ist in der 4. Klasse und ein sehr sportlicher Junge. Da sollte er sich doch eigentlich freuen, dass ab jetzt montags der Religionsunterricht ausfällt und er stattdessen mit seiner Klasse ins Schwimmbad fährt, oder? Wäre da nicht die Tatsache, dass Cymbelines Mutter noch nie mit ihm zum Schwimmen gefahren ist. Ihre Erklärungen dafür: eine Sandallergie, die Krokodile in den Flüssen, die Ungeheuer in den Seen und das Chlor im Schwimmbad.

Als Cymbeline während des Schwimmunterrichts ins Wasser geschubst wird und gerettet werden muss, führt das zu einer großen Krise. Cymbelines Mutter ist vollkommen verzweifelt und hört nicht mehr auf zu weinen. Noch nicht mal einen Gute-Nacht-Kuss kann sie ihm geben. Und am nächsten Morgen? Am nächsten Morgen ist sie einfach weg.

„Und dann merkte ich, dass ich noch jemanden hasste, nämlich meine Mum, und als ich das begriff, drehte sich mir der Magen um. Sie hatte mich verlassen. Wie konnte sie das tun? Egal, was passiert war. Wusste sie denn nicht, was das für mich hieß?“ (S. 145-146)

Cymbeline muss tief tauchen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Warum hat seine Mutter so viel Angst vor dem Schwimmen? Woran ist sein Vater gestorben? Warum streiten sich seine Tante und seine Mutter immer? Zusammen mit Freunden – neuen wie alten – macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit.

„Freischwimmen“ ist ein wirklich bewegendes Buch. Besonders beeindruckend finde ich, dass es dem Autor meiner Meinung nach hervorragend gelingt, seine Zielgruppe (nämlich Kinder ab 10 Jahren) anzusprechen. Das Buch behandelt wirklich schwierige Themen, allen voran den Umgang mit traumatischen Erfahrungen. Ich hatte beim Lesen immer wieder kurz Tränen in den Augen, bin aber nie ganz verzweifelt. Das lässt der Autor nicht zu. Er zeigt schwierige Themen auf und beschreibt Cyms Gefühle und Ängste sehr authentisch. Das wühlt auf. Und trotzdem lässt Adam Baron den Leser nicht allein. Nimmt ihn immer wieder an die Hand und lockert die Stimmung durch leichtere Passagen wieder auf.

„Die Erwachsenen sollten nichts weglassen. Wirklich nichts. Sie müssen das ganze Bild malen, alles, und keine Angst davor haben. Wenn sie uns dabei nur fest genug im Arm halten, so fest, dass wir wissen, dass sie uns lieben, dann können sie uns alles sagen, egal was.“ (S. 203)

Für mich war „Freischwimmen“ aus den verschiedensten Gründen eine sehr bewegende Lektüre. Es hat mich persönlich tief berührt und glaube, dass es noch viele Leserherzen höher schlagen lassen wird.

Bücher

[Bücher] „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney

wp-1582360631321.jpg

„Haben Sie auch ein Buch von Jonathan Topper?“, war vor kurzem meine Frage in der örtlichen Buchhandlung. „Nein, leider nicht. Aber wenn Sie den Stil von Tropper mögen, könnte dieses Buch auch was für Sie sein!“, sagte die sympathische Buchhändlerin und drückte mir „Das Nest“ in die Hand.

Nach dem Lesen kann ich sagen, dass das eine wirklich gute Empfehlung war. Der Schreibstil der Autorin ist herrlich bissig, ihre Charaktere auf eine unperfekte Art interessant und liebenswert.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Geschwister Plumb: die etwas schlichte Melody, die immer alles richtig machen möchte. Der Antiquitätenhändler Jack, der sich finanziell etwas übernommen hat. Bea, die nicht mehr an ihre schriftstellerischen Erfolge vor einigen Jahren anknüpfen kann. Und zu guter Letzt Leo, der, während er seine Frau mit einer 19-jährigen betrog, einen schweren Autounfall baute. Ja, genau: während er seine Frau betrog.

Alle Geschwister freuen sich seit Jahren auf das Nest. Das Nest ist eine, mittlerweile ziemlich große, Geldsumme, die ihr Vater einst angelegt hat, um seine Kinder zu unterstützen. Nur noch wenige Monate, dann soll ihnen das Geld ausgezahlt werden. Doch dann macht Leo den Unfall und Mutter Plumb nutzt das Geld, um die Wogen zu glätten. Die Geschwister sind nun gezwungen, sich nicht nur miteinander, sondern vor allem auch mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Während Cynthia D’Aprix Sweeney die große Handlung vorantreibt, erzählt sie ganz viele kleine Geschichten. Das hat mir erstaunlich gut gefallen. Jede Geschichte an sich, jeder Protagonist, konnte mich fesseln.

Ich mag es, dass es in diesem Buch so wenig Wertung gibt. Es gibt kaum schwarz-weiß. Es gibt viele Ecken und Kanten, ganz viele Zwischentöne. Ganz viel Unperfektes. Und ist nicht das das wahre Leben? Machen wir nicht alle mal Fehler? Manchmal bewusst, manchmal unbewusst und manchmal, obwohl wir eigentlich nur das Richtige tun wollen?

 

Bücher

[Bücher] Tolle Neuerscheinungen im ersten Quartal 2020

Ich liebe es, in den Vorschauen der Verlage zu stöbern und mir zu notieren, welche tollen neuen Bücher in den nächsten Monaten erscheinen. Leider lese ich doch zu wenig, um all die Bücher zu entdecken, die mich beim Durchklicken erwartungsvoll anlächeln und nur von mir gekauft werden wollen, aber trotzdem: Es macht einfach Spaß!

Ich dachte, diese Freude teile ich mit euch und liste mal – ganz kunterbunt natürlich – die tollsten Bücher auf, die ich entdeckt habe.

Januar

 

„Das Gedächtnis von Babel“ ist der dritte Band der Spiegelreisenden-Reihe, den ich bestimmt auch lesen werde. Obwohl mich der zweite Teil nicht zu einhundert Prozent packen konnte, bin ich trotzdem sehr gespannt, wie es mit Ophelia weitergehen wird.

Von Christoph Scheuring habe ich bisher schon zwei Bücher gelesen und sehr gemocht. Das Thema von „Sturm“ hört sich interessant und sehr aktuell an: Klimaschützerin trifft auf wortkargen Fischer. Ich erhoffe mir, wenig Schwarzweiß und viele Grautöne zu diesem wichtigen Thema.

Jugendbücher aus dem Hanser-Verlag sind immer einen genauen Blick wert. Dieses Buch lockt auch noch mit der Beschreibung „Für Fans von ‚Wunder'“ – eines meiner Alltime-Favourites. Ich bin also gespannt, ob mich „Freischwimmen“ genauso begeistern kann.

Februar

„Helsin Apelsin“ ist ein Kinderbuch der wundervollen Autorin Stefanie Höfler. Da sie mich bisher mit ihren Jugendbüchern so sehr verzaubern konnte, wandert auch dieses Buch auf meine Wunschliste, obwohl mich das Cover jetzt erstmal nicht so wirklich anspricht.

Die Geschichte von „Alles, was wir träumten“ klingt sehr mitreißend: Lennys Bruder hat eine ganz besondere Krankheit und ist mit sieben Jahren schon so groß wie ein erwachsener Mann. Die beiden Geschwister tun alles dafür, die Krankheit verdrängen zu können und sich wegzuträumen. Aber irgendwann geht auch das nicht mehr …

Ich mag besondere Charaktere und davon scheint es bei „Die unzertrennlichen Sieben“ ganz besonders viele – vermutlich sieben – zu geben. Ich erhoffe mir ein lustiges und spezielles Kinderbuch.

Von Sebastien de Castell habe ich die „Greatcoats“-Reihe geliebt und verschlungen. Nun ist der erste Band seiner neuen Reihe endlich auf deutsch erschienen und ich freue mich sehr auf „Spellslinger“.

„Im Schatten des Kronturms“ ist der erste Teil der Vorgänger-Reihe zu den Riyria-Bänden. Verwirrenderweise werden die neuen Bücher unter der Riyria Chroniken veröffentlicht. Hoffenlich kommt da niemand durcheinander. Ich freue mich auf jeden Fall, dass es noch so viele Bücher von diesem genialen Autor gibt, die ich entdecken kann.

Sind Cover und Titel von „Hör mir zu, auch wenn ich schweige“ nicht toll? Ich bin gespannt, was dieses Erstlingswerk zu bieten hat. Die Stimmen zur Geschichte sind auf jeden Fall voll des Lobes.

März

Auf „Frost Files: Letzte Hoffnung“ hört sich wirklich genial an. Sehr actiongeladen und spannend. Ich mag Urban-Fantasy richtig gerne und musste beim Klappentext zum Beispiel an die Bücher von Jennifer Estep denken.

Jaaaaaaaa! Auf den zweiten Band der Vanitas-Reihe freue ich mich schon sooo lange. Frau Poznanski schreibt einfach genial, so dass es sicherlich nicht lange dauern wird, bis ich „Vanitas. Grau wie Asche“ kaufen und verschlingen werde. Ich brauche dringend noch ein „Bitte nicht stören. Ich lese.“-Schild! 😀

Die Bücher von John Grisham habe ich als Jugendliche verschlungen. Ob ich sie wohl immer noch mag? Auf jeden Fall erscheint in diesem Jahr mit „Die Wächter“ ein neues Buch von ihm. Ich werde mal die ersten Stimmen abwarten, bin aber durchaus interessiert … 🙂

Hach ja, ich weiß gar nicht genau, ob ich „Julibraut“ lesen soll, es ist der letzte Band der Jette-Reihe, die mich nun schon so viele Jahre begleitet. Quatsch: Natürlich werde ich es lesen, aber ich werde bestimmt ein bisschen wehmütig sein.

Aus der Phönix-Reihe habe ich immer noch nicht den zweiten Band gelesen. Das Tolle ist: Wenn dann im März der dritte Band erscheint, kann ich zuerst das Hörbuch (hoffentlich gibt es eines) vom ersten Band nochmal hören und dann direkt die beiden Nachfolger hintereinander weglesen. Also, ich freue mich auf „Phönix. Sintflut“.

Im letzten Jahr habe ich „Blind“ von Christine Brand gelesen. Der nächste Teil mit den gleichen Ermittlern und eben auch wieder mit dem blinden Nathaniel erscheint im März unter dem Totel „Die Patientin“. Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch diesen Thriller wieder zu lesen.

Bücher

[Bücher] „Der Blumensammler“ von David Whitehouse

wp-1580987903119.jpg

Peter Manyweathers lebt ein einfaches und eher einsames Leben. Er arbeitet als Reinigungskraft und säubert heruntergekommene und verwahrloste Wohnungen. In einer dieser Wohnung findet er eines Tages inmitten des Drecks und Schmutz eine kleine Blume. Ein Moorveilchen, wie er später durch eine Blumen-Enzyklopädie herausfindet.

In diesem alten, staubigen Buch findet Peter allerdings noch mehr und zwar einen Brief, der sein Leben verändern wird. In diesem Liebesbrief schrieb ein junger Mann an seine Freundin. Er erwähnt in diesem Brief eine Liste von einzigartigen und fantastischen Blumen, die ihn an seine Liebste erinnern. Und so macht sich Peter auf eine Reise, auf der er nicht nur diese sechs besonderen Blumen, sondern noch viel mehr entdecken wird …

„Außerdem hatte er ohnehin andauernd an den Liebesbrief denken müssen, seit er ihn in der Bibliothek entdeckt hatte. Ja, es war die Geschichte einer anderen Person, aber er wollte diese Geschichte selbst erleben. Er hoffte, wenn er mehr über Blumen lernte, würde ihn das der Romantik näher bringen, die in den Worten dieses Briefes enthalten war – eine Romantik, die er sich insgeheim auch für sein eigenes Leben ersehnte.“ (S. 69)

Anfangs habe ich mich mit der Erzählweise des Autors etwas schwer getan. Denn obwohl die Geschichte um den sympathischen Peter Manyweathers die Haupthandlung darstellt, gibt es noch zwei weitere Handlungsstränge, mit denen ich zunächst nicht wirklich viel anfangen konnte. Erst als langsam klar wurde, wie die einzelnen Handlungen und Figuren miteinander in Verbindung stehen, konnte ich mich so ganz auf die Geschichte einlassen.

Der Blumensammler
Die sechs Blumen, die im Liebesbrief erwähnt werden

„Der Blumensammler“ erzählt eine schöne, aber auch traurige Geschichte. Es geht um Sehnsucht und Erinnerungen, um Verbundenheit und die eigene Identität. Insgesamt kann ich das Buch empfehlen und freue mich, Peter auf seiner Reise begleitet, diese besonderen Blumen und ganz viel Liebe entdeckt zu haben.

Bücher

[Bücher] „Naturelove. Die 50 schönsten Vögel der Welt“

wp-1579269022442.jpg

Seit meiner Kindheit finde ich Vögel toll. Schon als 10-Jährige habe ich Informationen zu den verschiedensten Vögeln gesammelt – aus Zeitschriften, Fachbüchern und wo immer ich sonst noch etwas finden konnte.  Schöne Bücher liebe ich sowieso – diese kleinen Buchschätze, die irgendwie besonders sind. Die man gerne in der Hand hält und liebevoll streichelt.

Der DK Verlag hat mit Naturelove eine tolle neue Buchreihe herausgebracht, von der das erste Buch gestern bei mir eingezogen ist.

Naturelove

Auf je zwei Seiten werden in meinem Buch die 50 schönsten Vögel der Welt kurz vorgestellt. Neben den typischen Steckbriefdaten gibt es einen kurzen, informativen Text über die Besonderheiten der Vögel. Wunderschöne Illustrationen komplettieren die Seiten. Und das Besondere: Man kann einen Teil der Seiten herausnehmen, so dass der obere Teil der Seite nur den Umriss des Vogels enthält. So wird das Buch zu einem kleinen Kunstwerk.

Ich mag Sachbücher, die mir einen kleinen Überblick über ein bestimmtes Themengebiet geben, aber mich nicht mit Informationen erschlagen, besonders gerne. Mein Lieblingsmann und ich (naja, ehrlich gesagt: vor allem ich) haben beschlossen, das Buch Seite für Seite gemeinsam zu lesen. Und ich bin mir sicher, dass es nicht der letzte Band aus dieser schönen Reihe sein wird, der bei uns zu Hause einzieht.

 

Bücher

[Bücher] „Das Gleichgewicht der Welt“ von Rohinton Mistry

u1_978-3-596-14583-6.54797754Inhalt:

Indien, 1975: Indira Gandhi wird Wahlbetrug vorgeworfen, ihre politischen Gegner fordern ihren Rücktritt. Stattdessen verhängt die Ministerpräsidentin den Ausnahmezustand über das Land.

In diesem Jahr begann auch meine Reise durch Indien. Ich lernte Dina Dalal kennen, die nach dem Tod ihres geliebten Mannes nicht wieder verheiratet werden will und alles für ihre Unabhängigkeit tut. Mistry machte mich mit Om und Ishvar – Neffe und Onkel – bekannt, die, nachdem ihre komplette Verwandtschaft im Dorf verbrannt wurde, in die Stadt kommen, um dort Arbeit als Näher zu finden. Ich genieße die Ruhe und Besonnenheit des Onkels und fühle mit der Ungeduld und der rebellischen Einstellung des Neffen. Fast wie nebenbei treffe ich Maneck, der von seinen Eltern zum Studieren in die große Stadt geschickt wurde und dort mit den erbärmlichen Zuständen, Bettwanzen und brutalen „Streichen“ an der Universität zu kämpfen hat. Ich begleite ihn aber auch während er Freundschaften schließt und über alle gesellschaftlichen Barrieren hinweg sieht.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich begeistert: Mit einer Leichtigkeit haben mich die Worte des Autors über die etwa 860 Seiten getragen. Mistry gelingt es, den Leser durchweg durch seine liebevoll ausgearbeiteten Figuren zu fesseln. Die Stimmung des Buches ist gleichzeitig fröhlich und grausam. Es wird das Leid der indischen Bevölkerung, insbesondere der unteren Kasten, dargestellt, ohne die positiven, lustigen Momente außer Acht zu lassen.

In mir hat dieses Buch das Interesse an Indien und dem dort herrschenden Kastensystem geweckt, ohne mich mit der Nase drauf zu stoßen. Insgesamt ist dies kein politisches Buch, sondern ein Roman, der feinfühlig die Stimmung in Indien zur Zeit des Ausnahmezustands beschreibt und dabei nebenher den Leser für gewisse politische und gesellschaftliche Aspekte sensibilisiert.

Ein absolut lesenswertes Buch!