Haus und Garten

[Haus und Garten] Unsere Gartenhütte im Schwedenstil

Vor ziemlich genau einem halben Jahr haben der Herzensmann und ich uns unser eigenes Häuschen gekauft. Wer auf dem alten Blog schon mitgelesen hat, weiß, dass die Vorbesitzer wenig pfleglich mit dem Haus umgegangen sind. Genauso war es mit der kleinen Gartenhütte, die vor der Haustür steht. Als wir das Haus übernommen haben, stand die Hütte noch voller Müll, überall gucken Nägel und Schrauben aus den Wänden. Sie ist krumm und schief, undicht und schon fast ein bisschen morsch.

Was tun wir also mit dieser Hütte? Einfach eine neue kaufen? Können wir uns nicht leisten. Das Dach neu decken? Aufgrund von Einsturzgefahr zu riskant. Hmm …
Irgendwann bin ich im Internet über das Bild einer Gartenhütte im Schwedenstil gestolpert. Das wollte ich auch. Also haben wir geplant, Farben gekauft und losgemalert. Malen ist bei uns meine Aufgabe, also habe ich den Großteil der Aufgaben übernommen. Das undichte Dach haben wir – vermutlich mehr notdürftig – mit Dachlack versiegelt, die morschen Bretter wurden erneuert, alles wurde schön gestrichen. Der Herzensmann hat noch die Fenster geputzt.

wp-1586691590081.jpg

Und was soll ich sagen? Wir sind glücklich und stolz. So haben wir jetzt ein Schmuckstück vor der Haustür stehen. Immer noch windschief und mit zahlreichen Ritzen und Spalten. Aber schön. Und vor allem: unser Schmuckstück.

Der Herzensmann ist übrigens so verliebt in unsere Hütte, dass er gestern Abend vom Schlafzimmer aus nochmal runterguckte und beim Herunterlassen der Rollläden leise murmelte: „Tschüß, Hütte, bis morgen!“ ❤

wp-1586691589892.jpg

Haus und Garten

[Haus und Garten] Wir sind stolze Eltern von 25 Mauerbienchen

Vor knapp zwei Wochen war ich mit dem Herzensmann in einem großen Gartencenter in der Nähe. Eigentlich wollte ich dort nur nach bienenfreundlichen Pflanzen gucken. Ihr wisst ja schon, dass ich versuche, möglichst viele davon in meinen Garten zu pflanzen.  Uneigentlich lief mir dann plötzlich ein „BeeHome“ über den Weg. Eine Art Insektenhotel, zu dem man sich dann über das Internet 25 Mauerbienenkokons bestellen konnte.

wp-1584628798361.jpg

Das Ganze hat einen stolzen Preis und ich habe echt lange überlegt. Aber irgendwie konnte ich dann nicht daran vorbeigehen. Also habe ich das BeeHome gekauft und zu Hause direkt meine Mauerbienchenkokons geordert. Vier Tage später kamen diese dann per Post in Form eines kleinen Röhrchens an. Dieses Röhrchen musste man dann in die Mitte des BeeHomes stecken und warten …

wp-1584628798563.jpg

Ich bin seitdem tatsächlich täglich rausgegangen und habe nach meinen Bienchen geschaut. Zwischendurch flog eine Rote Mauerbiene durch unseren Garten und der Herzensmann und ich dachten zunächst, es wäre eine von unseren. Dafür war sie aber dann doch zu groß. Zwischendurch musste ich das Röhrchen mit den Kokons immer mal wieder richtig ins BeeHome schieben. Ich vermute, dass ein paar übereifrige Vögel daran rumgepickt und es dabei rausgezogen haben.

Gerade eben, genau eine Woche nachdem die Kokons per Post kamen, ging ich wieder einmal raus, um zu gucken, ob sich etwas tun würde. Und siehe da: Irgendwas hatte sich verändert. Durch das kleine Loch konnte man plötzlich mehr sehen. Ich bin dann ganz aufgeregt nach oben gegangen und hab den Herzensmann an der Hand nach unten gezogen. Gemeinsam standen wir vor unserem Bienenhäuschen als … plötzlich tatsächlich ein Bienchen vorsichtig den Kopf aus dem Röhrchen steckte. Es scheint noch sehr schüchtern und unsicher zu sein. Vorsichtig tastet es sich immer weiter vor, um dann doch wieder erst zurück in Sicherheit zu krabbeln. Und wir – ganz die stolzen Bieneneltern – standen aufgeregt davor. „Na komm schon, Mama und Papa sind ja da!“, lockte der Herzensmann das Bienchen. Das ließ sich davon aber noch nicht so ganz überzeugen.

wp-1584628798690.jpg

Ich muss sagen: Für mich ist das BeeHome eine tolle Investition gewesen und ich freue mich darauf, die Bienen weiter zu beobachten. In der Zwischenzeit pflanze ich weiter ganz viele Blümchen, damit die Bienchen direkt ganz viel Nahrung finden.

Haus und Garten

[Haus und Garten] Planung für unseren Bienengarten

Im Oktober letzten Jahres haben der Herzensmann und ich uns ein Häuschen gekauft. Unser Grundstück ist nicht groß, aber trotzdem freuen wir uns schon sehr darauf, unseren Garten und die angrenzenden Beete zu gestalten. Schön bunt soll es sein und möglichst abwechslungsreich. Uns ist es aber auch sehr wichtig, Pflanzen im Garten zu haben, die Bienen und Hummeln ausreichend Nahrung bieten. Deswegen habe ich gerade mal wieder mein kleines Büchlein „Mein Bienengarten“ gezückt.

wp-1582461166930.jpg

Und dann habe ich Listen erstellt: Welche Pflanzen gefallen uns optisch? Welchen Standort brauchen sie? Wann blühen sie? Man sollte nämlich darauf achten, den Bienen möglichst das ganze Jahr über Blüten zu bieten.

Und nun? Mit diesem Wissen (und am besten den ausgedruckten Listen) geht’s in die Gärtnereien und Baumärkte. Mal gucken, was uns dort so über den Weg läuft. Den Anfang haben wir am Sonntag schon gemacht. Ich freue mich schon, euch bald erste Fotos von den Beeten zu zeigen. Bis dahin müsste nur der Regen noch ein kleines bisschen weniger werden.

Zusätzlich zu diesen Blumen und Stauden sind für Bienen und Hummeln wilde Ecken wichtig, die einfach dem Lauf der Natur überlassen werden. Damit tu ich mich auf unserem sowieso eher kleinen Grundstück etwas schwer. Hinter unserer Gartenhütte haben wir aber ein kleines Stückchen Beet, das wir für genau so eine wilde Blumenwiese nutzen möchten.

Ich bin sicherlich keine Expertin, aber ich freue mich darauf, von Jahr zu Jahr mehr zu lernen und mit dem Wissen nicht nur unseren Garten zu verschönern, sondern eben auch ein bisschen Gutes zu tun. Und mal ehrlich: Das eifrige Summen und Brummen von Biene, Hummel und Co ist doch einfach toll, oder?

Haus und Garten

[Haus und Garten] Faszinierende Christrosen

Zu Weihnachten habe ich von meiner Schwiegermutter eine Christrose geschenkt bekommen, die wir direkt ins Beet gepflanzt haben. Die ersten Tage hatte ich immer mal wieder Sorge, dass die Blume die lange Autofahrt nicht überstanden hatte. Sie ließ ihre Blüten hängen und sah mehr als kläglich aus. Eine kurze Recherche hat dann aber Spannendes ergeben:

Sobald es sehr kalt wird, entzieht die Pflanze den Leitungsbahnen Wasser, damit diese nicht durch den Frost gesprengt werden. Total faszinierend, oder?

So konnten wir jetzt schon öfter beobachten, dass unsere Christrose morgens nach dem Nachtfrost sehr schlapp aussah, aber sich im Laufe des Vormittags wieder komplett erholte und genauso schön blüte wie die Tage davor. Die Natur ist einfach toll!

wp-1579351579126.jpg

Haus und Garten

[Haus und Garten] Grüne Oasen

CollageMaker_20200109_205725447.jpg

Mein Lieblingsmann macht sich manchmal schon über mich lustig: „Wie viele Pflanzen hast du jetzt bei dir oben? 70???“ Nein, 70 sind es noch nicht, aber schon ganz schön viele. Ich liebe es einfach, mein Reich oben im Dachgeschoss in eine kleine grüne Oase zu verwandeln. Kleine und große Pflanzen, ganz verschiedene bunte Töpfe und irgendwie sieht direkt alles viel schöner aus.

(Ich gebe übrigens zu, dass der Ficus Benjamini oben auf dem Bild gerade etwas kläglich aussieht, aber die Pflanze stand bis vor kurzem bei uns im Schlafzimmer bei häufig offenem Fenster. Die Kälte konnte sie scheinbar nicht ab. Ich hoffe, dass sie sich nun oben in meiner Entspannungsecke wohler fühlt.)

collagemaker_20200109_205820301.jpg

Ich glaube, die Liebe zum Grünen habe ich von meiner Mutter mitbekommen. Und meine Tante hatte früher sogar eine wirklich riesige Kakteensammlung. Also irgendwie liegt das wohl in der Familie.

collagemaker_20200109_205752471.jpg

Die schönen Rosen hat der Herzensmann mir übrigens heute vom Einkaufen mitgebracht. Und seit er weiß, dass es mir wichtig ist, achtet er sogar darauf, dass die Rosen Fairtrade sind. ❤

Wie ist es bei euch? Habt ihr auch viele Pflanzen bei euch im Zimmer / in der Wohnung im Haus?