[Zitat] Aus: „Der Salzpfad“

„Hatte ich schon genügend Dinge gesehen? Wenn ich einmal nichts mehr sehen konnte, würde ich mich dann an sie erinnern, und würde die Erinnerung ausreichen, um mich erfüllt und vollständig zu fühlen? Langsam ging der alte Mann davon, denselben Weg, den er gekommen war. Kann man überhaupt jemals genug Erinnerungen haben?“ (Winn, S. 247)

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[Zitat] Aus: „Der Salzpfad“

„Ich legte meine Hand auf sein Haar. Ich hatte dieses Haar gestreichelt, als es noch lang und blond war, voller Meersalz, Heidekraut und Jugend; als es braun und kürzer war, voller Gips und Knetmasse der Kinder; und ich streichelte es jetzt, da es silbergrau war und dünner, voll vom Staub unseres Lebens.“ (S. 16, Winn)

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[Zitat] Aus: „Das Nest“

„Er hatte fast vergessen, wie gut es sich anfühlte, sich für etwas zu interessieren, darin aufzugehen, sich inspirieren zu lassen.“ (S. 229, Cynthia D’Aprix Sweeney)

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[Zitat] Aus: „Das Nest“

„Nach [dem*] Kuss wusste Nora genau, wie er sich gefühlt haben musste. Vom Boden abzuheben und von einer äußeren Kraft vorwärtskatapultiert zu werden, das Schaukeln, das Kribbeln im Bauch, die Schwerelosigkeit, das Gefühl zu fliegen, das alles musste ein fast sinnliches Erlebnis sein, eine Vorstufe heranreifenden Verlangens, von Lust und Begierde.“ (S. 240, Cynthia D’Aprix […]

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